Zeitschrift für physiologische Chemie, Volume 5

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Karl J. Trübner, 1881
 

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Página 149 - Die Resorption des Peptons im Darm ist sonach kein einfacher mechanischer Diffusions- oder Filtrationsvorgang, derselbe ist vielmehr eine Function bestimmter lebender Zellen, der farblosen Blutkörperchen, und diese spielen bei der Ernährung des Organismus mit Eiweiss eine ähnliche Rolle, wie die rothen Blutkörperchen bei der Athmung.
Página 380 - Proc. 0). 4. Die reducirende Substanz ist kein Spaltungsproduct des Mucins, sondern entsteht aus einem mit dem Mucin ausgefällten Körper. 5. Mucin geht durch Stehen unter Alkohol und durch Kochen mit Wasser oder Erhitzen in coagulirtes Albumin über. 6. Mucin kann durch Behandeln mit Alkalien und mit Kalkwasser in Albuminat, durch Einwirkung von Säuren in Syntonin übergeführt werden. 7. Ferrocyankalium und schwere Metallsalze trüben die essigsaure Lösung des Mucins nicht. Weder Phosphorwolframsäure,...
Página 195 - Glycose nachweisen. 6. Bei der Einwirkung von Diastase oder Speichel auf Amylum entstehen zwei verschiedene Dextrine, von denen das eine durch genannte Fennente angegriffen wird, das andere dagegen nicht.
Página 378 - Stunden gefällt, gab nurO,123gr., also 27°/o weniger als die erste; die dritte liess nach 3 Tagen auf Essigsäurezusatz nichts fallen. Die saure Lösung wurde aber durch Ferrocyankalium getrübt und durch Eintragen von Kochsalz grobflockig gefällt. Die Mucinlösung war also in eine Lösung von Kalkalbuminat übergegangen, das durch Essigsäure zu Syntonin wurde. Ich muss hierbei bemerken, dass diese Untersuchungen während der heissen Tage des Juni und Juli vorgenommen wurden. Aufkochen führt...
Página 119 - Für gewöhnlich bleibt die anfangs vorhandene Säuremenge, ebenso wie die Menge des Ammoniaks kürzere oder längere Zeit unverändert, dann nimmt die durch Natronlauge neutralisirbare Säure ab, das Ammoniak zu bis durch weitere Entwickelung desselben die Reaktion des Harnes alkalisch wird.
Página 114 - Harn den angesäuerten Jodkaliumkleister bis zur Undurchsichtigkeit tief bläuen. Solcher Harn, der selbstverständlich vollkommen farblos ist, mit ein wenig Pyrogallussäure versetzt, bräunt sich...
Página 234 - ... muss dasselbe durch das genannte Metall ebenfalls in Nitrit verwandelt werden. Woher aber das Nitrat im frischen Harne? Nach meinen Untersuchungen enthält alles Quell-, Fluss-, Seewasser usw, wie auch viele als Speise dienende Pflanzen : Kohl, Spinat, Salat usw kleine Mengen salpetersaurer Salze, welcher Umstand die ausnahmslose Nitrathaltigkeit des Harnes leicht begreiflich macht. Ob aber alles in dieser Flüssigkeit vorkommende Nitrat von Speise und Trank herrühre, dürfte schwer zu entscheiden...
Página 77 - Phosphorsäure befmden, das Glycerin aber ausserdem (entweder allein oder zugleich mit fetten Säuren) in Verbindung befindet mit der Chlorophyllansäure. Zur Entscheidung dieser Frage wird ausser der näheren Untersuchung der Chlorophyllansäure erforderlich die Aufsuchung anderer, besonders fetter Säuren in den Produkten der Einwirkung alkoholischer Kalilauge und deren quantitativen Verhältnisse in Beziehung zur Phosphorsäure; das Cholin lässt sich wegen seiner Zersetzlichkeit hierfür nicht...
Página 99 - Es ist hier nicht der Ort näher auf die Frage einzugehen, ob überhaupt und in welcher Menge Zucker im normalen Harn vorkommt.
Página 32 - Der im Uebrigen in Stoffgleichgewicht sich befindende thierische Organismus bedarf zur seiner Erhaltung der Zufuhr gewisser Salze; sinkt die Zufuhr unter eine gewisse Grenze oder wird sie gänzlich aufgehoben, so gibt der Körper Salze ab und geht daran zu Grunde.» Von Dr. G. Bunge wurde in der Zeitschrift für Biologie Band X, Seite 130 aber darauf aufmerksam gemacht, dass Forst er bei der Erklärung seiner Versuche einen wesentlichen Umstand ganz unberücksichtigt gelassen: Die Bildung von freier...

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