Biologische Studien, Volume 1

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Página 93 - Die physiologische Wirkung eines Medikaments auf ein Organ ist weiter abhängig von der Qualität des Arzneimittels, in der Art, dass je nach der zur wirklichen Aktion gelangenden Menge Erscheinungen auftreten, die in dem Zuckungsgesetz eine völlige Analogie finden".
Página 49 - Bewegungs -Vorgängen in der Natur, etwas Besonderes; allein es bildet nicht einen diametralen, dualistischen Gegensatz zu denselben, sondern nur eine besondere Art der Bewegung. — Die Bewegung selbst ist eine mechanische, denn wie sollte sie sonst zu unserer Kenntniss kommen, wenn sie nicht auf die sinnlichen Eigenschaften der Körper begründet wäre?
Página 48 - eine mitgetheilte mechanische Bewegung vorhanden ist, deren Anfang keine Untersuchung zulässt, welche aber, nachdem sie einmal da ist, sich auf erregungsfähigen Stoff fortpflanzt und an diesem Stoft eine höchst verwickelte, zu immer neuen Umsetzungen führende Bewegung hervorruft, welche die gewöhnlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften der Stoffe in einer ebenso ungewöhnlichen Weise hervortreten lässt, als die erregte Bewegung selbst ungewöhnlich, nur auf eine bestimmte Reihe erregungsfähiger...
Página 97 - Organen; aber darauf kommt es uns gerade an. Denn bei krankhaften, kranken, geschwächten Individuen überhaupt, oder entsprechenden Organen wirken kleine Dosen so wie bei gesunden, starken, kräftigen grössere, grosse, selbst erst ganz grosse derselben. Ich habe Personen behandelt, Erwachsene, welche zur Besänftigung ihres Hustenreizes drei bis vier Mal täglich Morphium chloratum 0,005 erhielten und davon Intoxikationserscheinungen zeigten. Erst als sie den zehnten Theil davon, 0,0005 erhielten,...
Página 90 - Bilde sich darstellt, so zeigt uns auch jede andere Vereinigung von Zellen, jedes aus ihr hervorgegangene Organ eine wechselnde Reaction gegen den Eingriff der kleinsten, der mittleren und der grossen Dosis eines Medicamentes.
Página 89 - dass kleine Arzneigaben das Umgekehrte von grösseren bedingen", eigentlich durchgehend, aber in der Praxis steht ihm der Umstand entgegen, dass die genannte Erscheinung nicht in allen Fällen mit gleicher Deutlichkeit wahrgenommen zu werden pflegt.
Página 88 - Wie die Erfahrung lehrt, steht diese Verschiedenheit der Wirkung zunächst in einem direkten Abhängigkeitsverhältnisse zu der Dosis des angewandten Medikaments.
Página 98 - ... täglich herabgesetzt wurden, trat die erwünschte Wirkung ein. Ich hatte einer jungen Dame als Zusatz zu einer expektorirenden Mixtur Sir. Ipecac. im Verhältniss von 15,0 : 200,0 verschrieben, zweistündlich einen Esslöffel voll. In jedem Esslöffel war also ungefähr der Auszug von Bad.
Página 1 - Dieser Satz unterliegt bei pathologischen Zuständen der Organe, also für die Therapie, der nämlichen Modification, die wir für das Zuckungsgesetz von absterbenden Nerven kennen. Es bedarf unter bestimmten pathologischen Verhältnissen nur eines geringen Quantums eines Arzneimittels, um den Effekt zu erzielen, den man, vom normalen Organ ausgehend, erst von grösseren Dosen erwarten müsste".
Página 90 - Zellgruppen zusammengesetzten Organe entweder eine Vermehrung oder eine Verminderung ihrer physiologischen Leistungen, entsprechend der geringeren oder grösseren Intensität des Reizes, will ich zunächst an einfacheren Gebilden den Nachweis für die Richtigkeit dieses Satzes liefern.

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