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machen, Trollope Warden p. 43, cf. Barch. Tow. 149; auch put our s. on the plough (Kavanagh Seven y.). to break flies on the wheel; zur Erreichung kleiner und gewöhnlicher Zwecke grosse und ungewöhnliche Mittel anwenden, besonders in Bezug auf Rache, Strafe u. dgl. 8. Dickens Little Dorr. IV, 53 T.: he deplored the necessity of breaking mere house-flies on the wheel. Wheels within wheels, als Bezeichnung complicirter Dinge und Verhältnisse, Trollope Barch. Tow. 118 und öfter: wol mit dem Gedanken an ein verwickeltes Räderwerk, oder auch an Ezech. 10, 10 in Beschreibung des Cherubim: and as for their appearance they four had one likeness as if a wheel had been in the midst of a wheel. to whip the trout-stream. Lever Davenp. Dunn II, 262, für angeln. first whip, der oberste der Lohnjäger, die beim fox-hunting mitreiten, und die Hunde anzutreiben haben.

whitebait-dinner, ein jährlich kurz vor Auflösung des Parlaments von den Ministern in Blackwell gegebnes solennes Diner, cf. Lever Davenp. Dunn II, 103: the Irishman who has soared to the realm of whitebait with a minister, or even a Star-and-Garter luncheon with a Secretary of State becomes, to the eyes of his homebred countrymen a very different person etc.

white squall. eine besonders gefährliche, mitten aus heitrem Wetter sich erhebende Bö von furchtbarer Gewalt. Guy Livingst. Aus der Beschreibung scheint hervorzugehen, dass sie den Namen white squall führt, weil sie durch besondre weisse Windwolken angedeutet wird.

wide-awake. zu der Cant-Bedtg des Wortes vgl. die übliche Redensart (in Thack. Newc.) he said that a gentleman must get up very early in the morning who wanted to take him in. Eine Art Hut, B. in XXIII, 36. Genauer die auch bei uns so beliebten kleinen weichen Filzhüte. Das Sl. D. giebt die jedenfalls launige Notiz: 80 called because it never had a nap, and never wants one.

wig. my wigs, Meiner Sixen!

will. at will, nach Herzenslust, ohne Einschränkung, Lever Dav. Dunn I, 2: why should not the retired „Peri“ like to wander at will through a more enchanting garden than ever she pirouetted in?

wind. to sail near the wind, auch: ziemlich nah an die Gränze der Unehrlichkeit streifen. he who has sown the wind will reap the whirlwind, häufig sprüchwörtlich aus Hosea VIII, 7. - M'Clintock voy.

of the Fox 219: this open water adds seriously to the drawbacks of spot already sufficiently cheerless, gameless and wind-loved."

a winding-up sale, ein Ausverkauf.

"

winding-sheet, auch das an einem Lichte abschmelzende und im Herablaufen erstarrende, lang herunterhängende Talg oder Wachs, Dick. Two Cit. I, 184 T.: he fell asleep on his arms, a long windingsheet in the candle dripping down upon him.

...

Windsor chairs. Dick. Little Dorr. I, 128: eine Art billiger und bequemer Armstühle, Macm. Mag. Dec. 59 p. 95 (W. ch.) are the cheapest arm-chairs one can get.

wine-and-walnut arguments, Hist. of Cownpore: Kannegiesserei, Gespräche, wie man sie führt, wenn man über dem Nachtisch politisirt, weil Wallnüsse zum Sherry gern nach Tisch genossen werden. wings, Seitendecorationen, Dick. Sketch. 425.

wink. to take forty winks to take a nap.

winning field. Das hinter dem letzten zu überspringenden Hinderniss liegende Stück der Bahn beim Wettreiten, Guy Liv. p. 21 T. the wires, der elektrische Telegraph.

wit. a man who has his wits about him, sehr üblich, ein gescheuter Mann; Lever Davenp. Dunn I, 265 T. to work one's wits, ib. 327: seinen Verstand anstrengen.

within. it terrified him within an inch of his life, Dick. Hard T. woodpecker. Dick. Little Dorr. II, 291 T.: papa is sitting prosingly breaking his new-laid egg in the back-parlor over the City article exactly like the Woodpecker Tapping. Bed.?

word. hard words break no bones, says the proverb, Cornh. Mag. Dec. 1860 p. 735.

I don't

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to work

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to work

to work. sehr oft gebrauchen, abnutzen, Thack. Newc.: care to wear the handle to my name; fellows work it so. the cannon, die Kanone bedienen, Dundonald autob. öfters. the oracle, Lever Davenp. Dunn I, 338 T. und öfter; durch einen klugen Kniff die Sache zu seinen Gunsten wenden, einen andern übervortheilen. s.: all work and no play (is bad for the body), Reade Love me 1. 237; eine sprüchwörtlich gewordne Redensart; alter Reim: All work and no play Makes Jack a dull boy

All play and no work
Makes Jack a mere toy.

I would give worlds to know, würde wer weiss was geben. worn to rags, zu Tode gehetzt von Gedanken und Redensarten, Dick. Hard T.

to worrit. Macm. Mag. Jul. 1860 p. 210: but what worrited her was to see how I took it to heart, quälen. vulgarism for to worry. worry, als, s. Lever Davenp. Dunn I, 118 T.: cares and worries

of life.

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worth. it is as much as my life is worth to undertake such a business, Kavanagh Seven y.: ist eine Lebensfrage für mich.

wrong people. Lever Davenp. Dunn II, 62: ... never know wrong people. Who are wrong people? I don't exactly know how to define them; but they are such as are to be met with in society; not by claim of birth or standing, but because they are very rich, or very clever some way or other people, in fact, that one has to ask who

they are.

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yard. he could talk to the house by the yard, ellenlange Reden

halten.

zest. Die übertragene Bedeutung scheint mit „erhöhter Geschmack“ nicht genügend gegeben zu sein, da es oft eine Empfindung des Subjects bedeutet, also: Wohlgefallen, Genuss. to retaliate a joke with a particular zest, Bulw. what will etc. I, C. 1. Trollope Barchester Towers 215: it added zest to her amusement etc. Macm. Mag. Dec. 1859 p. 98: he rushed into boating with great zest.

Berlin.

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Dr. A. Hoppe.

Berichtigung: Im ersten Artikel (XXVIII) p. 416 unter know muss es heissen: ein gescheidter statt geschickter Bursche; im zweiten (XXX) p. 114 unter bow: ear statt car; ib. 133 unter loud: Solly statt solly; ib. 130 lark-spur statt lack-sp. (ist übrigens zu streichen, da es längst in den Wörterbüchern steht); ib. unter large: rather largely, unter lay: a garden laid out; im dritten Art. unter pal 1. put statt pat; p. 330 peppercorn-rent statt cent; p. 333 potteries und Prae-Raphaelites. Das räthselhafte ayewunnest im zweiten Art. scheint nichts zu sein, als ein monströser Superlativ des mit Buchstaben geschriebenen A. 1.; ib. unter field p. 123 heisst es richtiger: diejenige Partei, die nicht Schläger ist, cf. unter out und outsider in Art. 3.

Romanische Etymologien.

Friedrich Diez' etymologisches Wörterbuch der romanischen Sprachen erscheint in zweiter verbesserter und vermehrter Ausgabe (I. Theil. Gemeinromanische Wörter. Bonn, bei Adolph Marcus, 1861), und ein Buch von europäischem Ruf verdient wohl vor allen eine Ankündigung, wenn es auf's Neue erscheint, in einer Zeitschrift, über deren Gebiet es so unendlich viel Licht verbreiten hilft.

Der berühmte Verfasser bemerkt im Vorworte zur zweiten Ausgabe unter Anderem: „Indessen trat die Nothwendigkeit dieser Ausgabe so rasch und unerwartet ein, dass ich nicht im Stande war, auf alle ausgesprochenen Deutungen und Einwürfe, selbst nicht auf alle diejenigen, welche zu meiner Kenntnissnahme bestimmt zu sein schienen, einzugehen. Sofern ich sie unberührt lasse, konnte ich ihnen auf meinem Standpunkte allerdings nicht beipflichten, bin aber weit entfernt, ihr Verdienst in Abrede zu stellen."

Referent hat in Bezug auf einige seiner etymologischen Deutungen das Glück, sich der Aufmerksamkeit des verehrten Altmeisters im Gebiete der- romanischen Sprachforschung zu erfreuen. Vielleicht gelingt es auch noch Anderes annähernd zu treffen. Manches, was uns früher weniger gelungen sein mag, werden wir uns bemühen zu bessern und besonders jene Besonnenheit im Behaupten, die wir an unserem Vorbilde vor Allem zu ehren haben, die aber nur zu leicht im Reich der etymologischen Phantasie (ohne diese geht's aber auch nicht!) sich zurückzieht, wahren; auf Anderes sei es erlaubt wieder aufmerksam zu machen oder es mit neuen Grün

den zu stützen; auch völlig Neues wird im Folgenden hinzukommen.

1. „Abisso it., pr. abis und abisme, fr. abîme und so weiter. Man hat auch an abyssismus gedacht, aber das Suffix ismus gibt in den jüngeren Sprachen nur Abstracta, höchstens Collectiva." Zunächst könnte aby s sismus Hölle, Sündenabgrund (Abstractum) und dann wieder, wie abyssus, jeden Abgrund bedeutet haben,

2. Abrigo sp., pg., pr. abric, fr. abri Schutz u. s. w. Umsonst hat man sich bemüht, dem lat. apricus den Sinn des rom. Wortes zu entlocken: was die Sonne bescheint, ist und bleibt unbedeckt." Der erfahrene Kenner des Romanischen fügte in einem kritischen Anhange 1859 andere Bedenken hinzu und sagt jetzt ausserdem: „Der Schatten schützt, nicht die Sonne, das sagen die Sprachen selbst: lat. umbra, it. ombra, sp. sombra ist Schatten und Schutz." Trotz aller Einwendungen, trotz seines Grundsatzes, dem Lateinischen, so lange es nur geht, den Vorzug einzuräumen, beharrt der Verfasser des Wörterbuchs so entschieden bei seinem neuerdings vielfach angegriffenen Protest gegen apricus, dass auch mir die Sache bedenklich wird. Jedoch auf deutschen Ursprung halte ich noch nicht für nöthig zurückzugehen. Ich schlage einfach ab-rigare vor, woraus sp. abrigar neben regar entstehen konnte, indem kurzes i dem gemeinrom. Uebergang in e nicht immer zufällt; vergl. it. rigare, sp. ligar, vicio neben vezo u. A. Die Bedeutung ist klar: vom Wasser befreien und davor sicher stellen (vor Regenwetter, Sturm, Schnee, Kälte), z. B. tectum abrigat, id est, arcet, aquam a te et cameris etc. Aus der Bedeutung, die oben genannt ist, lässt sich die allgemeinere „sicher stellen, Obdach, Schütz bieten“ ohne Umschweif herleiten.

3. „Accia, azza it., sp. hacha, pg. facha, acha, pr. apcha für acha, fr. hache (h asp.) u. s. w." Das in unserer alten Sprache nicht aufgefundene Wort „Hacke" könnte ein Lehnwort sein, wie andere Ausdrücke für Ackergeräthschaften. Ich erinnere daher an das lat. apex, woraus sich ein Fem. apica (wie v. rupes rupica, wovon it. rocca, roccia, wie v. caudex mlat. caudica u. 8. W.) entwickeln konnte, welches

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