Archiv für Protistenkunde, Volume 1

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G. Fischer, 1907
 

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Página 75 - Die Eier wurden ja gegen Ende der Kulturen entwicklungsunfähig, zerfielen im Brutraum". Der Verfasser schließt daraus „im Eierstock waren also durch die zu stark ausgezogene Parthenogenesis Mißstände eingetreten". Sehen wir wie diese auffallenden Erscheinungen von dem hier vertretenen Standpunkte über die Natur der Geschlechtsprodukte aufzufassen sind, und ob dadurch die cyklische Fortpflanzungsart dem Verständnis näher gerückt werden kann. Der Begriff einer cyklischen Fortpflanzung verlangt...
Página 77 - Generation a" versetzt findet (Textfig. 5). Nachdem wir nunmehr die Wirkung der Temperatur, des Hungers usw. auf das Kernwachstum kennen, sind uns diese Prozesse leichter verständlich. Die Schlüsse, welche sich von diesen Betrachtungen über die cyklische parthenogenetische Fortpflanzung ziehen lassen, sind folgende : 1. Die parthenogenetischen Eier sind germinative Zellen, welche sich im Depressionszustand befinden. Dieser Zustand ist aber noch solcher Natur, daß er durch die Selbstregulation...
Página 67 - Organismus keinen Anteil nehmen. Die besondere Stellung dieser Zellen ermöglicht es ihnen, daß sie der Zellspezialisierung entgehen und dadurch die Funktionen einer Protozoenzelle vollkommen beibehalten. Diese Zellen sind die Geschlechtszellen. Am Ende ihres Lebens treten diese Zellen von dem lockeren Verband, in dem sie sich früher befanden, heraus und leben als ganz freie Zellen weiter. Wie jede Zelle, so werden auch die Geschlechtszellen im Laufe ihrer fortgesetzten Vermehrung und ihres Wachstums...
Página 361 - II. Teil l und 2: Göppert, Mund, Mundhöhle mit Drüsen und Zunge Schwimmblase, Lunge und Kehlkopf. Maurer, Darmsystem. W. Krause, Haut und ihre Nebenorgane.
Página 72 - ... und die Fortpflanzungszellen der Tiere früherer Jahrhunderte sich zu einer fortlaufenden Reihe anordnen lassen, in welcher jedes Glied aus einem vorausgegangenen Glied durch Teilung entstanden sei, so daß wir uns die Genese der Geschlechtszellen als eine seit undenklichen Zeiten fortlaufende Reihe von Zellteilungen vorstellen können. Wir müssen nun aber die Verhältnisse etwas genauer darstellen. Wir beginnen mit dem Moment, wo in einem Embryo die Anlage der Geschlechtsorgane sichtbar geworden...
Página 178 - X figs. 17 — 20). It may be that in these cases there is a complete destruction of the nuclei followed by their reformation from the chromatin in the protoplasm, äs has been described by SCHAUDINN for Entamoeba coli. As these stages of Amoeba muris have not been followed in the living cyst and äs a sufficient number of cysts showing this chromatin reduction have not been examined. a definite statement äs to the dissolution and reformation of the nuclei cannot be made.
Página 74 - WKISMANN die cyklische Fortpflanzung als Anpassungserscheinung an die wechselnden äußeren Bedingungen. Die bei günstigen Nahrungs- und Temperaturverhältnissen rasch aufeinanderfolgenden parthenogenetischen Generationen sollen eine zweckmäßige Einrichtung für die schnelle Verbreitung der Art darstellen. Mit Eintritt der Kälte und des Nahrungsmangels hört diese Vermehrungsart auf; sie wird durch die langsam verlaufende geschlechtliche Fortpflanzung ersetzt. Anfangs mit dem Wechsel der äußeren...
Página 78 - Verlauf eines Fortpflanzungscyklus (parthenogenetische Fortpflanzung mit darauffolgender geschlechtlicher Fortpflanzung) und einer Protozoengenerationsfolge. 4. Eine cyklische Fortpflanzung, wenn auch nicht ganz im Sinne WEISMANN'S, existiert. Die Ursachen dieser Fortpflanzungsart sind diejenigen, welche jede lebende Zelle beherrschen, mit der andauernden Funktion derselben eng verknüpft sind und zu dem wellenförmigen Verlauf der Lebensvorgänge führen. Die Idee von der cyklischen Fortpflanzung...

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