Imagens da página
PDF
[merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors]

Fig. 1. Längsschnitt durch die Gürtel eines Embryos von Das. novemcinctus von 5 cm Länge. In den Papillen die Haaranlagen.

Fig. 2. Die Mitte desselben Schnittes, stärker vergrößert.

Fig. 3. Ein Stückchen desselben Schnittes bei sehr starker Vergrößerung, um die drei verschiedenen Lagen der Epidermis zu zeigen.

Fig. 4. Eine Haaranlage desselben Schnittes bei starker Vergrößerung.

Fig. 5. Querschnitt durch ein dem Schulterpanzer entnommenes Hautstückchen.

Fig. 6. Eine Haaranlage des Schulterpanzers stark vergrößert.

Fig. 7. Querschnitt durch die Haut des Schulterpanzers bei einem Embryo von 6 cm Länge. Haaranlagen mit den dazu gehörigen Schweißdrüsen.

Fig. 8. Eine Haar- und Schweißdrüsenanlage stark vergrößert.

Fig. 9. Die Anlage der großen Borste an der Spitze der Papille bei einem Embryo von 6 cm Länge.

Fig. 10. Dasselbe bei einem Embryo von 7 cm Länge.

Fig. 11. Längsschnitt durch die Gürtel eines Embryos von Das. novemcinctus von 7 cm Länge. Haar- und Schweißdrüsenanlage.

Fig. 12. Längsschnitt durch die Gürtel eines Embryos von Das. villosus von 10 cm Länge.

Fig. 13. Querschnitt durch die Haut des Schulterpanzers desselben Embryos.

558 F. Röme r, Über Bau u. Entwickelung des Panzers d. Gürteltiere.

Fig. 14. Querschnitt durch die Haut des Schulterpanzers eines Embryos von Das. novemc. von 12 cm Länge.

Fig. 15. Längsschnitt durch die Gürtel eines Embryos von Das. novemcinctus von 12 cm Länge. Eintritt der Verknöcherung.

Fig. 16. Ein Stückchen desselben Stadiums stark vergrößert.

Fig. 17. Die Schuppen eines Embryos von Das. novemc. von 12 cm Länge. 2mal vergrößert.

Fig. 18. Die Schuppen eines Embryos von Das. villosus von 12 cm Länge. '2mal vergrößert.

[merged small][ocr errors][merged small]

(Vorgetragen in der Sitzung der Medizinisch-naturwissenschaftl. Gesellschaft zu Jena am 25. November 1892.)

Im Herbst 1891 erhielt ich durch die Güte des Herrn A. PQPPE (in Vegesack bei Bremen) eine höchst werthvolle Sammlung von oceanischem Plankton. Dieselbe umfasst nicht weniger als 532 verschiedene Fange, welche von Herrn Capitain J. HENDORFF (aus Bremen) auf dem Segelschiffe „Werner“ im Verlaufe von sechs Jahren (vom Mai 1883 bis August 1889) gesammelt wurden. Der grösste Theil der Sammlung, die mir Herr POPPE in liberalster Weise zur Untersuchung anvertraute, befand sich in vortrefllichem Zustande, so dass eine befriedigende qualitative und quantitative Analyse derselben innerhalb der mir erwünschten Grenzen durchzuführen war. Nach Ausscheidung einer Anzahl von Gläsern, welche entweder eine zu geringe Menge Plankton oder nur einzelne isolirte grössere pelagische Thiere enthielten, blieben 404 Gläser zur Analyse übrig. Davon kommen 210 auf den Atlantischen Ocean (128 auf die nördliche, 82 auf die südliche Hälfte), 182 auf den Indischen Ocean (38 auf die nördliche, 144 auf die südliche Hemisphäre) und 12 auf den südöstlichen Teil des Pacifischen Oceans.

Die Methode der Plankton-Analyse, welche ich beiUntersuchung dieses reichhaltigen Materials durchführte, bestand in der Schätzung der verschiedenen Bestandtheile nach Zehntheilen und Procenten des Volumens. Diese Methode ist nicht „exact“ und erscheint zunächst vielleicht wenig zuverlässig. Wenn man aber (— wie ich -) seit achtunddreissig Jahren mehrere Tausend von Plankton-Fangen untersucht hat, erlangt man durch Übung eine solche Fertigkeit in der Volum-Schatzung, dass die unvermeidlichen Fehler dieser „Wahrseheinlichkeits-Rechnung“ für den von mir verfolgten Zweck ihre Bedeutung verlieren. Dieser Zweck aber bestand für mich vor allem in der Entscheidung der schwebenden Frage, 0b das Plankton im Ocean gleichmassig oder ungleichmassig vertheilt imd zusammengesetzt ist. Nach meiner Überzeugung ist die Masse und Zusammensetzung des Plankton eine sehr variable und oscillante Grösse, abhängig von den Verschiedenheiten der localen‚ temporalen, klimatischen und correntischen Verhältnisse. Nach der Ansicht von VICTOR HENSEN hingegen und der von ihm geleiteten Kieler Schule ist die Vertheilung und Zusammensetzung des Plankton im Ocean höchst gleichmässig und beständig. Nun wenn Letzteres der Fall ist, hat die von Hausen vorgeschlagene und durchgeführte Methode der „IndividuenZahlung“ (— die „oceanische Populations-Statistik“ —) einigen Werth; sie ist dagegen völlig verfehlt und werthlos (— ja sogar irreführend! m), wenn meine Ansicht richtig ist. Vergl. darüber meine „Plankton-Studien“ (1890).

Zur Entscheidung dieser wichtigen Hauptfragen ist die vergleichende Analyse einer sehr grossen Zahl von PlanktonFangen aus den verschiedensten Theilen des Oceans, wie sie mir HENDORFBQS Sammlung lieferte, von höchstem Werthe. Es genügt dabei zunächst vier Hauptformen des Plankton zu unterscheiden: monotones, praevalentes, polymiktes und pantomiktes Plankton. In jeder dieser vier Hauptformen kann dann weiterhin eine Anzahl von Unterarten unterschieden werden, je nachdem die höchst mannichfaltige Zusammensetzung des Plankton durch die wechselnde Betheiligung der einzelnen pelagischen Thierformen und Formen-Gruppen abgeändert wird. Unter den 404 PlanktonFängen der Hnnnonnrschen Sammlung gehören 152 zum monotonen‚ 178 zum praevalenten, 53 zum polymikten und 21 zum pantomikten Plankton. (Vergl. die nachstehende Tabelle.)

I. Monotones Plankton. 152 Fange. Der weitaus grösste Theil des Plankton — mindestens neun Zehntel des ganzen Volumen — ist aus Massen einer einzigen Form oder Formengruppe gebildet; das monotone Plankton ist uniform, wenn nur eine einzige Species, pluriform, wenn mehrere Species die Masse zusammensetzen. Unter den 152 monotonen PlanktonFängen finden sich 57 Fälle von Copepoden (36 uniform und 21 pluriform); 34 Crustaceen (verschiedener Ordnungen); 21 Radiolarien (meist pluriforme Polycyttarien); 9 Oscillatorien (meist uniform Trichodesmium), 8 Cnidarien (gewöhnlich mehr Siphonophoren als Medusen), 5 Schizopoden (uniform), 5 Diatomeen (pluriform), 4 Salpen (uniform), 3 Sagitten (uniform), 2 Astrolarven (verschieschiedene Formen von Echinodermen-Lawen). Nur je einmal wurde das monotone Plankton von folgenden Formen gebildet: 1 Halosphaera (uniform), 1 Pteropoden (pluriform), 1 Copelaten (mehrere Arten von Appendicarien und Vexillarien), 1 Amphipoden (uniform). Beispiel (in Volumen-Procenten): Monotones CopepodenPlankton (uniform) aus dem Nord-Atlantik: Copepoda (eine Calanus-Art) 92 Pct., Sagitta 4Pct., Radiolaria 3Pct., Mikroplankton 1 Pct. (Unter Mikroplankton verstehe ich jenen bunt gemischten pulverförmigen Rest [oder „Bodensatz“], der in den meisten Planktongläsern nach Entleerung der gröberen Massen übrig bleibt und aus sehr verschiedenartigen kleinen Organismen, hauptsächlich Protisten besteht [Diatomeen, Globigerinen, Tintinuoiden, pelagisohe Larven von Würmern und Echinodermen, Fischeier etc.].) Anderes Beispiel: Monotones Radiolarien-Plankton (pluriform) aus dem Indischen Ozean: Radiolarien 90 Pct. (Polycyttaria 71, Acantharia 12, Phaeodaria 7), Copepoda 4 Pct., Sagitta 3 Pct., Globigerina 2 Pct., Mikroplankton 1 Pct.

II. Prävalentes Plankton. 178 Fange. Die grössere Hälfte des ganzen Volumen, mindestens die volle Hälfte (— aber weniger als neun Zehntel! —), ist aus Massen einer einzigen Form oder Formengruppe gebildet; auch beim prävalenten Plankton kann, wie beim monotonen, die uniforme Zusammensetzung (eine einzige Species der überwiegenden Gruppe) und die pluriforme (mehrere Species) unterschieden werden. Multif o rm nenne ich das prävalente Plankton dann, wenn mindestens 10 verschiedene Genera und 50 Species sich an der Composition betheiligen. Unter den 178 prävalenten Plankton-Fängen der Collection HENDORFF finden sich 53 Radiolarien (pluriform), 48 Crustaceen (sehr gemischt), 17 Sagitten (uniform), 12 Salpen (meist uniform), 12 Cnidarien (meist gemischt aus Siphonophoren, Me

dusen und Ctenophoren), 11 Oscillatorien (Trichodesmium, unisa. xxvu. u. r. xx. 36

« AnteriorContinuar »