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et Lipsiae 1764. 8. Zoologiae danicae prodromus, seu Animalium

Daniae et Norwegiae indigenorum characteres etc. Hafniae 1776. 8. · Franciscus de Paula Schrank, Enumeratio Insectorum Austriae in

digenorum, cum figuris. Augustae Vindelicorum, 1781. 8. Peter de Rossi, Fauna Etrusca sistens insecta quae ir provinciis

Florentina et Pisana praesertim collegit P. Rossius, Tomus II,

Liburni 1790. Johann Ludwig Christ, Naturgeschichte, Klassification und Nomen

clatur der Insekten vom Bienen-, Wespen- und Ameisengeschlecht von J. L. Christ, mit 60 color. Kupfertafeln. Frankfurt am Main

1791. 4. Georg Wolffgang Franz Panzer, Faunae Insectorum Germanicae

Initia oder: Deutschlands Insecten, gesammelt und herausgegeben

von G. W. F. Panzer. 109 Hefte. Nürnberg 1796–1809. 12. Transactions of the Linnean Society. Vol. VI p. 214–298. Lon

don 1801. 4. Enthält den ausgezeichneten Aufsatz Huber's, in welchem derselbe seine zahlreichen und genauen Beobachtungen über den Haushalt der Hummeln niederlegt, unter dem Titel: Observations sur plusieurs genres de Bourdons (Bombinatrices de

Linné) par Mr. P. Huber (fils). Avec 3 plchs. William Kirby, Monographia Apum Angliae. Ipswich 1802. 8.

Mit 18 zum Theil colorirten Kupfertafeln. C. A. Walckenaer, Faune Parisienne. Insectes, ou Histoire abrégée

des Insectes des environs de Paris. 2 vol. Paris 1802. 8. Avec 7

plchs. P. A. Latreille, Histoire naturelle générale et particulière des cru

stacés et des insectes. 14 vol. Paris 1802–5. 8. Avec 113

plchs. color. (vol. IV). Karl Illiger, Magazin für Insektenkunde. 5. Band. Braunschweig

1806. 8. L. Jurine, Nouvelle méthode de classer les Hyménoptères. Genève

1807. 4. Avec 14 plchs. color. Gustav Dahlbom, Bombi Scandinaviae monographice tractati et

iconibus illustrati.- Lond. Goth. 1832. 8. c. tab. color. Benno Seidl, Die in Böhmen vorkommenden Hummelarten, enthalten

in Weitenweber's Beiträgen zur gesammten Natur- und Heilwis

senschaft. Vol. II. Heft 1. Prag 1837. Lepelletier de Saint-Fargeau et A. Brullé, Histoire naturelle

des insectes hyménoptères (Abeilles, Guêpes, Fourmis etc.) 4 vols. Paris 1837–46. 8. Avec Atlas de 48 plchs.

Chr. Drewsen og J. Schiödte, Fortegnelse over de danske Arter

of Sloegterne Bombus og Psithyrus. Kjobnhavn 1838. 8. m. Kpfrt. William Nylander, Anotationes in expositionem monographicam

apum borealium, enthalten in den Notiser ur Sällkapets pro Fauna et Flora Fennica Förhandlingar. Bihang till acta Societatis Scientiarum Fennicae. 1. Heft 1848, p. 165—282 mit 2 pl.

Revisio synoptica apum Borealium, II. Hft p. 225-286. J. W. Zetterstedt, Insecta Lapponica. Lips. 1840. 4. Newman, the Zoologist, Vol. 1—7. London 1843—49. Mit einer

Beschreibung der Bienen Englands von Friedr. Smith. List of the Specimens of british animals. Part VI. Hymenoptera

aculeata. London 1851. Fred. Smith, Catalogue of British Hymenoptera in the Collection of

the British Museum. Part I. Apidae - Bees. London 1855 mit

11 Tafelu. A. Schenk, Beschreibung Nassauischer Bienenarten; enthalten in den

Jahrbüchern des Vereins für Naturkunde im Herzogthum Nassau, VII. Heft 1851. Nachtrag zu der Beschreibung nassauischer Bienenarten. IX. Heft 1853. Ueber einige schwierige Genera und Species aus der Familie der Bienen. X. Heft 1855. Die nassauischen Bienen. Revision und Ergänzung der früheren Bearbeitungen. XIV. Heft 1861. Zusätze und Berichtigungen zu der Beschreibung Nassauischer Bienen. XVI, Heft 1861. Zusätze zu den Nassauischen Arten und Beschreibung der übrigen deutschen

Arten. XXI. und XXII. Heft 1868. NB. Die übrigen Nachträge sind enthalten in der Stettiner und

Berliner resp. deutschen entomologischen Zeitschrift. W. E. Shuckard, British Bees: an Introduction to the study of the

natural history and economy of the bees indigenous to the British

isles. London 1866. 8. w. 16 color. plates. Horae Societatis Entom. Rossica e. Band VI, enthaltend

eine Abhandlung von T. Morawitr. C. G. Thomson, Opuscula entomologica ad faunam Suecicam. 4 fasc.

Lund 1869–71. 8. Hymenoptera Scandinaviae, Tom. II. Lund

1872. 8. Stettiner Entom. Zeitung. Jahrgang 1869 und 1872, enthal

tend längere Abhandlungen von Gerstäcker speciell über Arten v. Bombus. 1870, Bemerkungen Schenck's über B. martes Gerst. terrestris und Proteus Gerst. 1873, Abhandlung Kriechbaumer's

über Bombus fragrans, distinguendus, mesomelas und equestris. Berliner resp. deutsche Entom. Zeitung. Jahrgang 1873, enthaltend Beobachtungen Schenck’s über Bombus soroensis, subterraneus, ruderatus, terrestris, lucorum, muscorum, sylvarum u. a. Jahrgang 1875 mit Notizen desselben Autors über B. arenicola,

pomorum und verwandte Arten und B. confusus. Entomologische Nachrichten, 1876, Heft 10 und 11. Fred. Smith, Catalogue of the British Bees, II. Edition. 1876.

Es ist eine grosse Anzahl Werke, die ich im Vorstehenden aufgeführt habe und doch hat ein grosser Theil davon, zumal von den älteren, wieviel Mühe auch die Verfasser darauf verwandt haben mögen, jetzt für die Wissenschaft nur noch wenig oder gar keinen Werth. Bei einem Genus, über dessen einzelne Arten noch heute die Meinungen schwankend sind, darf es uns nicht Wunder nehmen, wenn ältere Autoren, die fast von der Masse des Materials erdrückt wurden und vollauf mit der Sichtung der Hauptgruppen zu thun hatten, sich einem genauen Studium der Einzelwesen nicht hingeben konnten. Was war also natürlicher, als dass man keine Zeit hatte, nach constanten, vor allen Dingen plastischen Kennzeichen zu suchen und sich damit begnügte, das Thier nach seinem äusseren Aussehen, also nach Grösse und vor Allem Farbe zu beschreiben, und ebenso ist es begreiflich, dass, wenn die Tausende von Thieren, die in rascher Folge entdeckt wurden, untergebracht werden sollten, diese Beschreibungen blos kurz sein konnten. Das sind sie nun auch in der That. Es sind keine Beschreibungen, es sind blosse Diagnosen, meist so kurz, dass, bei nicht ganz besonderen Auszeichnungen des Thieres, die Species später wohl zu vermuthen aber nicht sicher zu erkennen war. Galt dies schon im geringen Maasse für Thiere, die eine ziemlich constante Färbung zeigen, so wurde die Schwierigkeit in der Deutung älterer Namen fast unüberwindlich durch das Variiren der Färbung, indem sich also gerade die Kennzeichen, die bei den Diagnosen allein berücksichtigt wurden, als ausserordentlich wenig stichhaltig erwiesen. Was nun speciell das Genus Bombus betrifft, so war die natürliche Folge die, dass bei dem ausserordentlichen Variiren dieser Gattung eine Menge von Arten aufgestellt wurden, manche blos auf ein einzelnes Exemplar hin, während man ähnlich gefärbte Arten fälschlich unter einer Species vereinigte. So haben wir sowohl von Linné als besonders von Fabricius eine Menge lateinischer Namen bekommen mit ungemein kurzen Diagnosen. Diese allzugrosse Nachlässigkeit in der Beschreibung der Arten hat sich auch bitter gerächt. Während viele der letzteren noch in ein mystisches Dunkel gehüllt sind und mit Fragezeichen versehen jetzt von dem einen Autor zu dieser, von einem anderen zu jener Species gestellt werden und somit die Synonymie höchst unerquicklich machen, sind andere geradezu Gegenstand von Streitigkeiten geworden, die trotz ihres unliebsamen Charakters wenigstens noch den Nutzen gehabt haben, dass derartige fragliche Species desto eingehender der Beobachtung und Untersuchung unterworfen wurden.

Die aus älterer Zeit stammenden Kupferwerke besitzen einen nur fraglichen Werth. Wer die subtilen Unterscheidungsmerkmale verwandter Arten kennt, wird wissen, dass auch die sauberste und genauste Abbildung wie sie z. B. Panzer in seiner Fauna Insectorum Germaniae bietet, nie die Natur ersetzen kann, dass dagegen ungenaue Zeichnungen, besonders ungenaues Colorit obendrein den Nachtheil haben, dass sie die Erkennung des Thieres blos erschweren. So nehmen z. B. Drewsen und Schiödte Anstand, den B. fragrans Dahlbom für identisch mit dem B. fragrans der übrigen Autoren zu halten, weil auf der Tafel durch flüchtiges Coloriren der After weiss geblieben ist. Ein daneben abgebildetes von B. muscorum hat denselben Fehler. Das 4 von B. agrorum F. zeigt gar eine grasgrüne Binde auf dem Hinterleib, wenigstens in dem Exemplar, welches ich besitze.

Besseres als in der Feststellung der Arten ist von einigen älteren Autoren in der Beobachtung der Lebensweise geleistet worden. Bereits Réa u mur gibt im 6. Band seiner „Mémoires pour servir à l'histoire des Insectes interessante Notizen über das Leben der Hummeln, so dass Kirby von ihm sagt: To him nature lifted up the veil that covers her awful face, and was delighted to initiate him into her most secret mysteries. Da er die Eintheilung der Bienen auf ihren Nestbau gründet, so war er genöthigt, eingehende Studien darüber zu machen. Gerade aber auf Grund seines künstlichen Eintheilungsprinzipes musste er die Hummeln in verschiedene Familien bringen. In die erste bringt er die Arten, welche ihr Nest von Moos bauen, in die andere die, welche ihr Nest unter der Erde anlegen. Viele seiner Angaben über Lebensweise sind später widerlegt worden. – Eine vortreffliche Specialarbeit über die Lebensweise der Hummeln, die jetzt noch unübertroffen ist, lieferte P. Huber in den Transactions of the Linnean Society Vol. VI, pag. 214–298. Es ist das Resultat mehrjähriger genauer Beobachtungen und zahlreicher Experimente, die er mit diesen Thieren angestellt hat.

Ein Werk, speciell über Bienen, das in Bezug auf gründliche Untersuchung der Körpertheile und Feststellung der Arten alle vorhergehenden weit in Schatten stellt, ist die Monographia Apum Angliae v. William Kirby 1802, die noch heute als Basis für jeden Apidologen unentbehrlich ist. Ein sinniger, tief religiöser Beobachter, hat er zunächst die Arbeiten früherer Autoren geprüft und dann behufs der Gruppirung den Bau der einzelnen Thiere, vorzüglich der Mundwerkzeuge untersucht und das Resultat auf 14 Tafeln abgebildet. Er ist der erste, der die wunderbaren Strepsipteren oder Stylopiden auf Bienen entdeckt und auf Tafel 14 ein derartiges Thier darstellt. Kirby sah bald ein, dass die kurzen Diagnosen, wie sie Linné und Fabricius geben, bei dem raschen Wachsen des Materials nicht mehr ausreichend waren. Ueber diese Kürze klagt er im ersten Band pag. XIV: Much confusion has unavoidably been introduced into the genus by this brevity, for the same definition will now be found to agree with several distinct species. Die im 2. Band aufgeführten Bienen, von denen er die meisten als neu zu benennen hatte, sind desshalb ausser ihren Diagnosen noch mit ausführlichen Beschreibungen und sonstigen Notizen, ferner mit genauer Synonymie versehen. Die meisten seiner Species sind denn auch von späteren Autoren wiedererkannt worden. Sehr zu bedauern bleibt, dass eine gewisse Aengstlichkeit oder vielmehr Bescheidenheit Kirby abhielt, noch mehr Genera aufzustellen. Indem er deren nur zwei, nämlich Melitta und Apis annimmt, sieht er sich gezwungen, vermittelst Zahlen und Buchstaben weiter einzutheilen, was den Ueberblick ausserordentlich erschwert. Die Hummeln stehen bei ihm noch unter der Gattung Apis. Ein so scharfer Kritiker wie er erkannte bald den durchgreifenden Unterschied zwischen den echten Hummeln und Schmarotzerhummeln, ist aber zu bescheiden, sie zu trennen, sodass die Arten beider Gattungen vermengt stehen.

Kirby's streng wissenschaftliches Werk war nicht geeignet Anfänger zum Studium der Hymenopteren, speciell Bienen, zu ermuthigen. Die mühsamen Determinationen, die sämmtlich ein genaues Untersuchen der Mundwerkzeuge unumgänglich nothwendig machen, verlangten schon geschulte Entomologen und auch diese gingen bald ihren eigenen Weg.

Es kann natürlich bei vorliegender Specialarbeit nicht meine Aufgabe sein, die verschiedenen Systeme, die man zur Eintheilung der Bienen vorschlug, einzeln zu besprechen. Jedes System hatte eben seine Schattenseite, jedes natürliche System war auch zu

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